Reformierte Kirche Bremgarten

Die reformierte Kirche des Städtchens Bremgarten im Kanton Aargau gehört der reformierten Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen.
Weitere Gottesdienstmöglichkeiten bestehen in der Kirche » Mutschellen und im » Pavillon Niederwil
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Heinrich Bullinger<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-bremgarten-mutschellen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>7</div><div class='bid' style='display:none;'>49</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>Heinrich Bullinger

Adresse

Bärenmattstrasse 1, 5620 Bremgarten AG

Kontakt

Raumreservation

Geschichte

Bremgarten war im Jahre 1529 die erste Gemeinde im Freiamt, die sich dem reformierten Glauben anschloss. Der Stadtpfarrer Heinrich Bullinger, Vater gleichnamigen Zwingli-Nachfolgers, war ein starker Verfechter der Reformation. Mit der Niederlage der Zürcher in der Schlacht bei Kappel endete jedoch die dreijährige reformierte Phase in Bremgarten und die Stadt wurde wieder altgläubig und Bremgarten blieb drei Jahrhunderte rein katholisch. Durch die Industrialisierung und die damit einsetzende stärkere Mobilität, kamen im 19. Jahrhundert die ersten Reformierten ins Freiamt. Zunächst mussten die Bremgarter Reformierten nach Dietikon oder Ottenbach, wenn sie einen reformierten Gottesdienst besuchen wollten und für die Kinder gab es keine Möglichkeit, Religions- oder Konfirmandenunterricht zu besuchen.

Als Anfang der 1840er-Jahre die neue Zürcherstrasse von Strafgefangenen gebaut wurde, feierten die Reformierten jeden Sonntag einen Gottesdienst, welcher von den Reformierten aus Bremgarten und der Umgebung besucht wurde. Nach Fertigstellung der Strasse im Jahre 1842 entfiel diese Möglichkeit und die Reformierten organisierten sich ab 1845 in einer Kirchgenossenschaft. Der Stadtrat von Bremgarten überliess den Reformierten auf deren Antrag hin die Spittelkirche am Obertor für die Gottesdienste. Im Jahre 1846 trat dann der erste reformierte Pfarrer seit Bullinger in Bremgarten sein Amt an. Auf Betreiben des katholischen Pfarramts, verbot der Stadtrat jedoch dem Pfarrer jegliche Amtshandlungen. Erst eine Beschwerde beim Regierungsrat erlaubte es dem reformierten Pfarramt, Kasualien durchzuführen. Die Kirchgenossenschaft wurde im Jahre 1874 dann zu einer Kirchgemeinde erhoben und 1885 wurde mit Unterstützung des protestantisch-kirchlichen Hilfsvereins ein Pfarrhaus gekauft, das 1889 abbezahlt war. So konnte die Äufnung eines Fonds für den Kirchenbau beginnen.

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