Schutzkonzept der Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen

Schutzkonzept V11 der Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen während der ausserordentlichen oder besonderen Lage infolge der Corona-Pandemie
coronavirus-4914026_1920 (Foto: Heribert Meier)
- Dieses Schutzkonzept wurde von der Kirchenpflege erstmals am 17. Juni 2020 beschlossen, am 6. Dezember angepasst und ersetzt alle vormals geltenden Schutzkonzepte.
- Es basiert auf den Weisungen des Bundes, des Kantons und den Empfehlungen der Landeskirche.
- Es wird allen angestellten, freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden zur Kenntnis gebracht. Es wird in den Versammlungsräumen ausgehängt.
- Es wird periodisch überprüft und den neuesten Weisungen angepasst.
- Es gilt, solange die ausserordentliche oder die besondere Lage infolge der Corona-Pandemie anhält.

Jede Kirchgemeinde ist verantwortlich dafür, bei ihren Gottesdiensten und Veranstaltungen frühzeitig zu bestimmen, nach welchem Regime (mit oder ohne Zertifikat) sie durchgeführt wer-den. Hierfür sind die jeweiligen lokalen Umstände und Gegebenheiten (insbesondere erwartete Zahl von Teilnehmenden) zu beachten.
Sollte sich die Kirchgemeinde bei jeweiligen Gottesdiensten oder Veranstaltungen gegen die Anwendung der Zertifikatserfordernis entscheiden, so dürfen zum entsprechenden Anlass nur 50 Personen eingelassen werden. Im Zweifelsfall (d.h. bei unklaren Erwartungen bezüglich Teil-nehmerzahl) ist sicherheitshalber die Zertifikatserfordernis zu wählen.
Kommunikation: Die Kirchgemeinden haben darauf zu achten, dass das jeweilige Zugangsre-gime rechtzeitig gegenüber den Gemeindemitgliedern über die gängigen Kanäle kommuniziert wird.

1. Allgemeine Weisungen
1.1. Die übergeordneten Weisungen von Bund, Kanton und Landeskirche werden beachtet. Sie sind auf dem WikiRef abrufbar: » www.ref-ag.ch/wikiref/coronavirus-schutzkonzept.html.
1.2. Der Abstand, der zwischen den Personen mindestens einzuhalten ist, beträgt 1,5 Meter (erforderlicher Abstand).
1.3. Im Sitzplatzbereich sind in Abweichung von Ziff. 1.2. die Plätze so anzuordnen oder zu belegen, dass nach Möglichkeit ein Platz freigehalten oder zwischen den Sitzplätzen ein gleichwertiger Abstand eingehalten wird. Davon ausgenommen sind Familien oder Personen, die im gleichen Haushalt leben.
1.4. Personen, die mit COVID-19 infiziert sind oder Krankheitssymptome wie Husten, Hals-schmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen oder Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns zeigen, sowie Personen, die mit so Erkrankten in Kontakt waren, bleiben zu Hause und folgen den Anweisungen der Ärztin oder des Arztes.
1.5. Die von der Landeskirche herausgegebenen Merkblätter zu den einzelnen kirchlichen Handlungsfeldern bzw. die Schutzkonzepte für Einzel- und Kleingruppengespräche, Gottesdienste, Veranstaltungen etc. werden beachtet. Sie sind auf dem WikiRef abruf-bar: » www.ref-ag.ch/wikiref/coronavirus-schutzkonzept.html.
1.6. In öffentlichen Innenräumen der Kirchgemeinde und bei kirchlichen Veranstaltungen und Aktivitäten in Innenräumen gilt Maskenpflicht für alle Personen über 12 Jahren. (Im Religionsunterricht gilt die Maskenpflicht ab der 5. Klasse). Als öffentliche Räume gelten diejenigen, welche im Rahmen von Öffnungszeiten von der Allgemeinheit betreten werden können, z.B. Kirchen, Sanitärräume oder der Eingangsbereich eines Kirchgemeindehauses. Die Maskenpflicht entbindet nicht von der Distanzregel (Punkt 1.2).
1.7. Es dürfen nur genügend grosse Räume genutzt werden bzw. es muss eine wirksame Lüftung vorhanden sein. Auf das Lüften der Räumlichkeiten muss grosser Wert gelegt werden. Es ist vor und nach dem Gottesdienst gründlich zu lüften, nach Möglichkeit auch während des Gottesdienstes.
1.8. Die innerbetrieblichen Massnahmenpläne der Kirchgemeinde werden beachtet.

2. Hygienemassnahmen
2.1. Die Eingänge zu den Versammlungsräumen werden mit Händehygienestationen ausgestattet.
2.2. Die Mitarbeitenden werden aufgefordert, sich regelmässig die Hände zu waschen. Die an Versammlungen Teilnehmenden werden aufgefordert, sich vor und nach der Versammlung die Hände zu desinfizieren.
2.3. Versammlungsräume werden sauber gehalten und regelmässig gelüftet. Alle Kontaktflächen müssen regelmässig gereinigt werden.
2.4. Es müssen genügend Abfalleimer bereitgestellt werden, namentlich zur Entsorgung von Taschentüchern und Gesichtsmasken.
2.5. Es steht eine genügende Anzahl Schutzmasken bereit.

3. Besondere Weisungen für Einzel- und Kleingruppengespräche
Diese besonderen Weisungen gelten für Einzel- und Kleingruppengespräche in den Handlungsfeldern Seelsorge und Diakonie. Ausgenommen sind Sitzungen, deren Weisungen unter Punkt 7 festgehalten sind.
3.1. Die das Gespräch führende Person trägt die Verantwortung für die Einhaltung der Allgemeinen Weisungen (Punkt 1) und der Hygienemassnahmen (Punkt 2).
3.2. Bei Gesprächen mit physischer Präsenz der Teilnehmenden sind Schutzmasken zu tragen.
3.3. Die Gespräche finden grundsätzlich in einem Versammlungsraum der Kirchgemeinde statt. Ist dies nicht möglich, so gilt dennoch Punkt 3.1.

4. Besondere Weisungen für Gottesdienste bis 50 Personen (inkl. Teilnehmer und Mitwirkende)
4.1. Für Gottesdienste gelten die Weisungen des Bundes und des Kantons (Punkt 1.1).
4.2. Die Empfehlungen der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz für den Gottesdienst werden beachtet (Punkt 1.5).
4.3. Während des Gottesdienstes gilt Maskenpflicht. Ausgenommen sind auftretende Personen (Liturginnen und Liturgen, Rednerinnen und Redner, Sängerinnen und Sänger sowie Musikerinnen und Musiker), sofern sie die Distanzregel (Punkt 1.2) einhalten können.
4.4. In Innenräumen dürfen maximal 50 Personen an Gottesdiensten teilnehmen, die Mitwirkenden sind mitzurechnen (ausgenommen davon sind Personen, die im Hintergrund wirken). Die Kontaktdaten müssen erhoben werden. Im Aussenbereich ist die maximal zulässige Zahl von Teilnehmenden an Gottesdiensten nicht beschränkt. Das Zertifikatserfordernis für Gottesdienste im Aussenbereich besteht ab 300 Personen (inkl. Kinder und Mitwirkende). Werden mehr als 300 Personen erwartet, muss der Gottesdienst / die Veranstaltung ausserdem vor der Durchführung der zuständigen kantonalen Behörde gemeldet werden.
4.5. Zwischen den Teilnehmenden muss im Rahmen des Möglichen der Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden. Davon ausgenommen sind Familien oder Personen, die im gleichen Haushalt leben.
4.6. Körperkontakt im Verlauf der Liturgie (Friedensgruss, Austeilen von Gesangbüchern, Zirkulation von Kollektenkörbchen etc.) ist zu vermeiden.
4.7. Gemeindegesang mit Maske und Abstand ist erlaubt.
4.8. Darbietungen von Chören und Sängerinnen und Sänger sind erlaubt. Eine wirksame Lüftung muss vorhanden sein. Zu Chorauftritten im Gottesdienst s.a. Punkt 5.3.
4.9. Proben und Auftritte von Bands sind erlaubt.
4.10. Taufen sind möglich. Beim Taufakt gilt die Maskenpflicht auch für die Liturgin oder den Liturgen.
4.11. Die Feier des Abendmahls ist möglich, sofern Brot und Wein vor dem Gottesdienst mit Schutzmaske und Handschuhen vorbereitet werden, sofern der Wein in Wegwerf-Einzelbechern gereicht wird und sofern vor der Austeilung von Brot und Wein die Hände desinfiziert werden. Wer Brot und Wein austeilt, trägt eine Schutzmaske.
4.12. Gottesdienste in Institutionen (Alters- und Pflegeheime, Krankenhäuser, Gefängnisse etc.) sind mit diesen abzusprechen und richten sich nach deren Schutzkonzept.
4.13. Im Übrigen sind die besonderen Weisungen für Veranstaltungen und Aktivitäten (Punkt 5) auch für Gottesdienste sinngemäss anzuwenden.

5. Besondere Weisungen für Gottesdienste, Veranstaltungen und kulturelle oder sportliche Aktivitäten mit Zertifikat.
Diese besonderen Weisungen gelten für Veranstaltungen in den Handlungsfeldern Gottesdienst (mit mehr als 50 Personen), Diakonie, Pädagogisches Handeln und Erwachsenenbildung. Ausgenommen sind die verbindlichen Teile des Pädagogischen Handelns, deren Weisungen unter Punkt 7 festgehalten sind.
Veranstaltungen sind Versammlungen aufgrund einer öffentlichen Einladung, bei denen sich die Teilnehmenden passiv verhalten (Publikum). Kulturelle oder sportliche Aktivitäten sind Versammlungen, bei denen sich die Teilnehmenden in Sport oder Kultur aktiv einbringen (z.B. Kirchenchor). Werden kulturelle oder sportliche Aktivitäten im Rahmen von Veranstaltungen ausgeübt, so gelten betreffend die Personenzahl- und die Kapazitätsbeschränkung die Vorschriften für Veranstaltungen. Die Verantwortlichen der Anlässe werden in Pflicht genommen bzw. haben die Bestimmungen des BAG, Bern, einzuhalten.

5.1. Bei Gottesdiensten mit mehr als 50 Besucherinnen und Besucher, allen Veranstaltungen im Innern sowie für Veranstaltungen im Aussenbereich mit mehr als 300 Personen gilt die Zertifikatsflicht. Das Konsumieren von Speisen und Getränken im Innern der Gebäulichkeiten der Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen bleibt bis auf Weiteres untersagt. Bei Konsumation von Speisen und Getränken im Aussenbereich gilt eine allgemeine Sitzpflicht. Das Abendmahl gilt nicht als «Konsumation».
5.2. In Innenräumen gilt grundsätzlich Maskenpflicht (ab dem 12. Geburtstag). Es darf nichts gegessen werden. Getränke dürfen konsumiert werden, wenn der Abstand von 1.50m eingehalten werden kann.
5.3. Bei Aktivitäten in Innenräumen muss zudem noch eine wirksame Lüftung vorhanden sein. Falls bei der Aktivität keine Maske getragen wird, muss die Kirchgemeinde die Kontaktdaten erheben. Im Hinblick auf Chorproben und Aufführungen im Innenbereich halten die Behörden fest: «Personen, die in einem geschlossenen Raum singen, müssen nicht zwingend eine Maske tragen, aber sie müssen über ein gültiges Covid-Zertifikat verfügen. Wenn sie keine Maske tragen möchten, müssen die Kontaktdaten der anwesenden Personen gesammelt werden, damit sie bei Bedarf rasch kontaktiert werden können.» Es wird an dieser Stelle empfohlen, bei Chorauftritten eine vorsichtige Praxis anzuwenden und weitergehende Schutzmassnahmen umzusetzen (grosse Distanz zur Gemeinde u.a.m.).
5.4. Für jede Veranstaltung und jede Aktivität wird eine Person bezeichnet, die für die Einhaltung der Regeln verantwortlich ist und diese auch durchsetzt (verantwortliche Person).
5.5. Werden Aktivitäten im Rahmen von Veranstaltungen ausgeübt, so gelten die Regeln für Veran-staltungen (betreffend Personenzahl- und Zugangsbeschränkung).
5.6. Die Distanz zwischen den Teilnehmenden wird durch die Einrichtung einer entsprechenden Sitzordnung oder durch Markierungen am Boden sichergestellt. Die Distanzregel gilt auch vor und nach Veranstaltungen und Aktivitäten im näheren Umkreis des Versammlungsraums.
5.7. Die Distanzregel (Punkt 1.2) gilt nicht für Personen, die im gleichen Haushalt leben, und nicht für Kinder bis zwölf Jahre. Weitere Ausnahmen bedürfen eines Beschlusses der Kirchenpflege bzw. der von ihr eingesetzten Kommission.
5.8 Die Teilnahme von besonders gefährdeten Personen obliegt deren eigener Verantwortung.
5.9. Werden bei nichtöffentlichen Versammlungen (Pädagogisches Handeln, Sitzungen etc.) Speisen und Getränke abgegeben, sind sie mit Schutzmasken und Handschuhen zuzubereiten. Allenfalls sind weitere geeignete Schutzmassnahmen zu ergreifen, um die Virenübertragung durch Tröpfcheninfektion zu vermeiden. Die Konsumation von Speisen und Getränken erfolgt in jedem Fall an einem Tisch sitzend. Nur zur Konsumation im Sitzen darf die Schutzmaske abgelegt und muss nach Beendigung des letzten Gangs und Austrinkens des letzten Getränkes wieder aufgesetzt werden.
5.10. Ausserschulische erlebnispädagogische Aktivitäten im Freizeitbereich (z.B. Jungschi, Jugendtreff) für Kinder und Jugendliche bis 16. Jahren sind ohne Beschränkung der Teilnehmerzahl erlaubt. Einzig gilt die Pflicht, ein Schutzkonzept zu erarbeiten, welches die zulässigen Aktivitäten bezeichnet. Aktivitäten, an denen ausschliesslich Kinder unter 16 Jahren teilnehmen, sind nicht zertifikatspflichtig, auch nicht für betreuende Personen, die älter als 16 Jahre sind. Angebote für Jugendliche ab 16 Jahren sind zertifikatspflichtig (gilt auch für die freiwilligen Helfer). Es gilt Maskenpflicht ab dem 12. Geburtstag.
5.11. Bei Fremdvermietungen verlangt die Kirchenpflege ein Sicherheitskonzept der Veranstalter. Der Veranstalter hat eine verantwortliche Person zu benennen, die für die Einhaltung der Vorschriften bezüglich Distanz und Hygienemassnahmen wie Händewaschen, Maskenpflicht und Verwendung der Desinfektionsmittel verantwortlich ist. Die Reinigung von Türfallen, Tischen, Stühlen und Toiletten verantwortet die Kirchgemeinde. Alle Veranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen unterliegen der Zertifikatspflicht. Bei privaten Veranstaltungen gilt ausserdem das Schutzkonzept der Kirchgemeinde.
5.12. Ab dem 13. Dezember 2021 besteht für Veranstaltungen innen und aussen neu die Möglichkeit, den Zutritt bei Anlässen mit Zertifikatserfordernis (d.h. auch bei Gottesdiensten ab 50 Teilneh-menden) auf geimpfte und genesene Personen (2G) zu beschränken und damit gleichzeitig auf eine Maskenpflicht zu verzichten. Im „Schutzkonzept Gottesdienste“ empfiehlt die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) grundsätzlich, wenn immer möglich Gottesdienste zu feiern, die für alle Interessierten offen sind. Entsprechend wird den Kirchgemeinden nahegelegt, den Zugang zu Gottesdiensten nicht auf geimpfte und genesene Personen einzuschränken (2G).

6. Prüfung der Covid-Zertifikate
6.1. Funktionsweise
Zu Gottesdiensten und Veranstaltungen, an denen mehr als 50 Personen teilnehmen, dürfen nur Personen mit einem gültigen Covid-Zertifikat teilnehmen. Die teilnehmenden Personen haben hierfür ein gültiges Covid-Zertifikat auf Papier oder in elektronischer Form vorzuwiesen und die veranstaltende Institution muss im Sinne einer Eingangskontrolle die Gültigkeit der vorgewiesenen Covid-Zertifikate prüfen. Die Kirchgemeinde als Veranstalterin der Gottesdienste hat die entsprechende Zugangskontrolle sicherzustellen.
6.2. Technische Angaben
Um die Gültigkeit der jeweiligen Covid-Zertifikate zu überprüfen, besteht eine sogenannte «COVID Certificate Check»-App. Sie wurde im Auftrag des Bundesamts für Gesund-heit (BAG) entwickelt und kann über die gängigen App-Stores heruntergeladen werden.
6.3. Prüfvorgang
1. Der Prüfvorgang sieht so aus, dass der QR-Code auf dem entweder ausgedruckt oder elektronisch vorliegenden Zertifikat in der genannten App gescannt und die darin enthaltene elektronische Signatur überprüft wird. Die prüfende Person sieht bei diesem Vorgang auf der «COVID Certificate Check»-App den Namen und das Geburtsdatum der Zertifikats-Inhaberin / des Zertifikats-Inhabers und ob das Covid-Zertifikat gültig ist.
2. Die prüfende Person muss dann den Namen und das Geburtsdatum mit einem Ausweisdokument mit Foto abgleichen und so sicherstellen, dass das Zertifikat auf diese Person ausgestellt wurde.
Als gültiges Ausweisdokument gelten beispielsweise Pass, Identitätskarte, Führerausweis, Aufenthaltsbewilligung, Studentenausweis oder SwissPass (jeweils mit Foto). Auch bei Personen, deren Daten bekannt sind, müssen Zertifikat und Ausweisdokument für den Fall einer behördlichen Kontrolle immer mitgeführt werden. Es ist darauf hinzuweisen, dass die App beim Prüfvorgang keine Daten auf zentralen Systemen oder in der «COVID Certificate Check»-App speichert. (siehe dazu unter: » www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/covid-zertifikat.html).

Sofern Kirchgemeinden für Gottesdienste ein online-Anmeldeverfahren nutzen und dabei spezifische Tools einsetzen, in denen die Angemeldeten ihr Covid-Zertifikat digital hinterlegen, so kann der genannte Prüfvorgang verkürzt werden (nur noch Prüfung eines Ausweisdokuments und Abgleich mit der Anmeldeliste).

7. Prüfung der Covid-Zertifikate
7.1. Für die verbindlichen Teile des Pädagogischen Handelns sowie Elternabende gelten, auch wenn sie in Versammlungsräumen der Kirchgemeinde stattfinden, die Weisungen des Kantons (Punkt 1.1).
7.2. Für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse sowie für die Lehrpersonen gilt die Maskenpflicht.
7.3. Auf Bewegung und Durchmischung von Schülerinnen und Schülern soll nach Möglichkeit verzichtet werden.
7.4. Das Singen im Unterricht ist erlaubt.
7.5. Ausflüge und Exkursionen sind möglich. Sämtliche Teilnehmende von Lagern haben unmittelbar vor der Abreise ein gültiges Covid-Zertifikat oder ein aktuell negatives Testergebnis (PCR-Test) vorzuweisen.
7.6. Nicht verbindliche Teile des Pädagogischen Handelns sind Veranstaltungen oder Aktivitäten im Sinne von Punkt 5.

8. Verantwortliche Person
8.1 Heribert Meier, Verwaltungsleiter, ist für die Umsetzung des Schutzkonzeptes und den Kontakt mit den Behörden verantwortlich.

9. Besondere Weisungen für die Verwaltung
9.1. Für die Einführung einer generellen Zertifikatspflicht für kirchliche Angestellte fehlt in der Reformierten Kirche Aargau als öffentlich-rechtlich verfasster Institution eine Rechtsgrundlage.
9.2. Für alle Funktionen gilt eine dringliche Home-Office-Empfehlung. Zudem müssen alle Mitarbeitende in Innenräumen, in denen sich mehrere Personen aufhalten, eine Maske tragen.
9.3. Arbeitsplätze sind so einzuteilen, dass die Distanzregel (Punkt 1.2) und die Hygienemassnahmen eingehalten werden können. Der Arbeitgeber kann weitere Massnahmen treffen, namentlich die physische Trennung, getrennte Teams oder regelmässiges Lüften.
9.4. Ist eine Sitzung mit digitalen Kommunikationsmitteln nicht möglich, so ist die Sitzungsleitung verantwortlich dafür, dass der gewählte Raum den Anforderungen genügt, um die Abstandsregeln einzuhalten. Sie zählt darauf, dass bei Sitzungen mit physischer Präsenz die Beteiligten die Verantwortung für die Einhaltung der Allgemeinen Weisungen (Punkt 1) und der Hygienemassnahmen (Punkt 2) selbst wahrnehmen. Betriebsnotwendige Sitzungen, die der Planung und Vorbereitung dienen, können ohne Zertifikat durchgeführt werden. Es muss jedoch ein Schutzkonzept vorliegen. Sitzungen mit externen Teilnehmenden, die hauptsächlich dem Austausch oder der Kontaktpflege dienen, sind als Veranstaltungen zu betrachten und unterliegen der Zertifikatspflicht. In allen Sitzungen ist das Tragen einer Schutzmaske Pflicht.
9.5. Kirchenpflegesitzungen dürfen nur ohne Zertifikatspflicht durchgeführt werden.
9.6. Kirchgemeindeversammlungen unterliegen keinen Beschränkungen der Personenzahl und dürfen nur ohne Zertifikatspflicht durchgeführt werden. Dabei gelten Maskenpflicht, Abstandsregeln und die Pflicht zur Aufnahme der Kontaktdaten.

10. Erhebung der Kontaktdaten und Information
10.1. Die Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen informiert die anwesenden Personen (Gäste, Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Besucherinnen und Besucher) über die für die Einrichtung, den Betrieb oder die Veranstaltung geltenden Massnahmen, beispielsweise über die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske oder die Erhebung von Kontaktdaten. Die Sicherstellung der Kontaktdaten bei Gottesdiensten sowie die Überprüfung der Zertifikate erfolgt bzw. liegt in der Verantwortung des Sigristenteams. In allen anderen Fällen obliegt die Verantwortung bei der dafür zuständigen Kontaktperson.
10.2. Der Betreiber oder Organisator hat die anwesenden Personen über folgende Punkte zu informieren:
a. die voraussichtliche Unterschreitung des erforderlichen Abstands und das damit einhergehende erhöhte Infektionsrisiko;
b. die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme durch die zuständige kantonale Stelle und deren Kompetenz, eine Quarantäne anzuordnen, wenn es Kontakte mit an Covid-19 erkrankten Personen gab.
10.3. Kontaktdaten können insbesondere über Reservations- oder Mitgliedersysteme oder mittels Kontaktformular erhoben werden (Name, Vorname, Wohnort und Telefonnummer).
10.4. Es sind folgende Daten zu erheben:
a. Name, Vorname, Wohnort und Telefonnummer;
b. bei Betrieben, namentlich Restaurationsbetrieben und Kinos, und bei Veranstaltung mit Sitzplätzen.
10.5. Die Kirchgemeinde hat durch geeignete Vorkehrungen sicherzustellen, dass die Korrektheit der erhobenen Kontaktdaten gewährleistet ist.
10.6. Bei Familien oder anderen Gruppen mit untereinander bekannten Personen genügt die Erfassung der Kontaktdaten nur einer Person der betreffenden Familie oder Gruppe.
10.7. Die Kirchgemeinde muss die Vertraulichkeit der Kontaktdaten bei der Erhebung und die Datensicherheit, namentlich bei der Aufbewahrung der Daten, gewährleisten.

Die von der Kirchenpflege beauftragte verantwortliche Person ist befugt, das Schutzkonzept den nach Rücksprache mit dem Präsidium geänderten Weisungen und Empfehlungen anzupassen.

Widen, 09. Dezember 2021/hm (rev. V11)


REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
BREMGARTEN - MUTSCHELLEN


sign.Sylvia Stoller
Präsidentin a.i. der Kirchenpflege

sign. Heribert Meier
Verwaltungsleiter