Schutzkonzept der Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen

Schutzkonzept der Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen während der ausserordentlichen oder besonderen Lage infolge der Corona-Pandemie
coronavirus-4914026_1920 (Foto: Heribert Meier)
- Dieses Schutzkonzept wurde von der Kirchenpflege erstmals am 17. Juni 2020 beschlossen, am 8. September angepasst und ersetzt alle vormals geltenden Schutzkonzepte.
- Es basiert auf den Weisungen des Bundes, des Kantons und den Empfehlungen der Landeskirche.
- Es wird allen angestellten, freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden zur Kenntnis gebracht.
- Es wird in den Versammlungsräumen ausgehängt.
- Es wird periodisch überprüft und den neuesten Weisungen angepasst.
- Es gilt, solange die ausserordentliche oder die besondere Lage infolge der Corona-Pandemie anhält.

Jede Kirchgemeinde ist verantwortlich dafür, bei ihren Gottesdiensten und Veranstaltungen frühzeitig zu bestimmen, nach welchem Regime (mit oder ohne Zertifikat) sie durchgeführt werden. Hierfür sind die jeweiligen lokalen Umstände und Gegebenheiten (insbesondere erwartete Zahl von Teilnehmenden) zu beachten.

Sollte sich die Kirchgemeinde bei jeweiligen Gottesdiensten oder Veranstaltungen gegen die Anwendung der Zertifikatserfordernis entscheiden, so dürfen zum entsprechenden Anlass nur 50 Personen eingelassen werden. Im Zweifelsfall (d.h. bei unklaren Erwartungen bezüglich Teil-nehmerzahl) ist sicherheitshalber die Zertifikatserfordernis zu wählen.

Für einen einzelnen Gottesdienst oder eine Veranstaltung kann nur ein Regime gewählt werden.

Kommunikation: Die Kirchgemeinden haben darauf zu achten, dass das jeweilige Zugangsregime rechtzeitig gegenüber den Gemeindemitgliedern über die gängigen Kanäle kommuniziert wird.

1. Allgemeine Weisungen
1.1. Die übergeordneten Weisungen von Bund, Kanton und Landeskirche werden beachtet. Sie sind auf dem WikiRef abrufbar: » www.ref-ag.ch/wikiref/coronavirus-schutzkonzept.html.
1.2. Der Abstand, der zwischen den Personen mindestens einzuhalten ist, beträgt 1,5 Meter (erforderlicher Abstand).
1.3. Im Sitzplatzbereich sind in Abweichung von Ziff. 1.2. die Plätze so anzuordnen oder zu belegen, dass im Rahmen bestehender Kapazitätsbeschränkung nach Möglichkeit ein Platz freigehalten oder zwischen den Sitzplätzen ein geleichwertiger Abstand eingehalten wird.
1.4. Personen, die mit COVID-19 infiziert sind oder Krankheitssymptome wie Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen oder Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns zeigen, sowie Personen, die mit so Erkrankten in Kontakt waren, bleiben zu Hause und folgen den Anweisungen der Ärztin oder des Arztes.
1.5. Die von der Landeskirche herausgegebenen Merkblätter zu den einzelnen kirchlichen Handlungsfeldern bzw. die Schutzkonzepte für Einzel- und Kleingruppengespräche, Gottesdienste, Veranstaltungen etc. werden beachtet.
1.6. In öffentlichen Innenräumen der Kirchgemeinde und bei kirchlichen Veranstaltungen und Aktivitäten in Innenräumen gilt Maskenpflicht für alle Personen über 12 Jahren. (Im Religionsunterricht gilt die Maskenpflicht ab der 5. Klasse). Als öffentliche Räume gelten diejenigen, welche im Rahmen der Öffnungszeiten jederzeit von der Allgemeinheit betreten werden können, z.B. Kirchen oder der Eingangsbereich eines Kirchgemeindehauses. Die Maskenpflicht entbindet nicht von der Distanzregel (Punkt 1.2).
1.7. Es dürfen nur genügend Räume genutzt werden bzw. es muss eine wirksame Lüftung vorhanden sein. Auf das Lüften der Räumlichkeiten muss grosser Wert gelegt werden. Es ist vor und nach dem Gottesdienst gründlich zu lüften, nach Möglichkeit auch während des Gottesdienstes.
1.8. Die innerbetrieblichen Massnahmenpläne der Kirchgemeinde werden beachtet.

2. Hygienemassnahmen
2.1. Die Eingänge zu den Versammlungsräumen werden mit Händehygienestationen ausgestattet.
2.2. Die Mitarbeitenden werden aufgefordert, sich regelmässig die Hände zu waschen. Die an Versammlungen Teilnehmenden werden aufgefordert, sich vor und nach der Versammlung die Hände zu desinfizieren.
2.3. Versammlungsräume werden sauber gehalten und regelmässig gelüftet. Alle Kontaktflächen müssen regelmässig gereinigt werden.
2.4. Es müssen genügend Abfalleimer bereitgestellt werden, namentlich zur Entsorgung von Taschentüchern und Gesichtsmasken.
2.5. Es steht eine genügende Anzahl Schutzmasken bereit.

3. Besondere Weisungen für Einzel- und Kleingruppengespräche
Diese besonderen Weisungen gelten für Einzel- und Kleingruppengespräche in den Handlungsfeldern Seelsorge und Diakonie. Ausgenommen sind Sitzungen, deren Weisungen unter Punkt 7 festgehalten sind.

3.1. Die das Gespräch führende Person trägt die Verantwortung für die Einhaltung der All-gemeinen Weisungen (Punkt 1) und der Hygienemassnahmen (Punkt 2).
3.2. Bei Gesprächen mit physischer Präsenz der Teilnehmenden sind Schutzmasken zu tragen.
3.3. Die Gespräche finden grundsätzlich in einem Versammlungsraum der Kirchgemeinde statt. Ist dies nicht möglich, so gilt dennoch Punkt 3.1.

4. Besondere Weisungen für Veranstaltungen und kulturelle oder sportliche Aktivitäten
(für Veranstaltungen mit Zertifikatspflicht ist das «EKS Schutzkonzept für Gottesdienste mit Zertifikat» sinngemäss anzuwenden)

Diese besonderen Weisungen gelten für Veranstaltungen in den Handlungsfeldern Diakonie, Pädagogisches Handeln und Erwachsenenbildung. Ausgenommen sind die verbindlichen Teile des Pädagogischen Handelns, deren Weisungen unter Punkt 6 festgehalten sind.
Veranstaltungen sind Versammlungen aufgrund einer öffentlichen Einladung, bei denen sich die Teilnehmenden passiv verhalten (Publikum).
Kulturelle oder sportliche Aktivitäten sind Versammlungen, bei denen sich die Teilnehmenden in Sport oder Kultur aktiv einbringen (z.B. Kirchenchor).
Werden kulturelle oder sportliche Aktivitäten im Rahmen von Veranstaltungen ausgeübt, so gelten betreffend Personenzahl- und die Kapazitätsbeschränkung die Vorschriften für Veranstaltungen.

Bei Veranstaltungen im Inneren gelten folgende Bestimmungen:
- Veranstaltungen sind bis maximal 30 Personen erlaubt.

Es handelt sich um beständige Gruppen, deren Mitglieder der Kirchgemeinde bekannt sind.
- Die Sitzkapazität darf höchstens zu zwei Dritteln besetzt sein. Zwischen den Teilnehmenden muss im Rahmen des Möglichen der Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden. Davon ausgenommen sind Familien oder Personen, die im gleichen Haushalt leben.
- Die Konsumation von Speisen und Getränken ist verboten. Die Kontaktdaten müssen erhoben werden.
- Versammlungen der Legislative (Kirchgemeindeversammlung) sind ohne Beschränkung der Personenzahl möglich. Sie dürfen nur ohne Zertifikatspflicht durchgeführt werden.

Bei Veranstaltungen im Freien gelten folgende Bestimmungen:
- Die maximale Anzahl Personen (Besucherinnen und Besucher oder Teilnehmende) beträgt 1000, wenn eine Sitzpflicht für Besucherinnen und Besucher besteht.
- Die maximale Anzahl Personen (Besucherinnen und Besucher oder Teilnehmende) beträgt 500, wenn Stehplätze zur Verfügung stehen oder sich die Besucherinnen und Besucher frei bewegen können.
- Die Einrichtung ist höchstens zu zwei Dritteln ihrer Kapazität besetzt.
- Die Besucherinnen und Besucher tanzen nicht.

4.1 Für jede Veranstaltung und jede Aktivität wird eine verantwortliche Person bezeichnet, die für die Einhaltung der Regeln verantwortlich ist und diese auch durchsetzt (verant-wortliche Person).
4.2 Die Distanz zwischen den Teilnehmenden wird durch die Einrichtung einer entspre-chenden Sitzordnung oder durch Markierungen am Boden sichergestellt. Bei Sitzreihen oder Bänken darf nur jeder zweite Sitzplatz besetzt werden. Die Distanzregel gilt auch vor und nach Veranstaltungen und Aktivitäten im näheren Umkreis des Versammlungs-raums.
4.3 Die Distanzregel (Punkt 1.2) gilt nicht für Personen, die im gleichen Haushalt leben, und nicht für Kinder bis zwölf Jahre. Weitere Ausnahmen bedürfen eines Beschlusses der Kirchenpflege bzw. der von ihr eingesetzten Kommission.
4.4 Die Teilnahme von besonders gefährdeten Personen obliegt deren eigener Verantwortung.
4.5 Werden bei nicht öffentlichen Versammlungen (Pädagogisches Handeln, Sitzungen etc.) Speisen und Getränke abgegeben, sind sie mit Schutzmasken und Handschuhen zuzubereiten. Allenfalls sind weitere geeignete Schutzmassnahmen zu ergreifen, um die Virenübertragung durch Tröpfcheninfektion zu vermeiden. Die Konsumation von Speisen und Getränken erfolgt in jedem Fall an einem Tisch sitzend. Nur im Sitzen darf die Schutzmaske abgelegt werden.
4.6 Ausserschulische erlebnispädagogische Aktivitäten im Freizeitbereich (z.B. Jungschi, Jugendtreff) für Kinder und Jugendliche bis Jahrgang 2001 sind draussen ohne Be-schränkung der Teilnehmerzahl erlaubt. Einzig gilt die Pflicht, ein Schutzkonzept zu erarbeiten, welches die zulässigen Aktivitäten bezeichnet.
4.7 Bei Fremdvermietungen verlangt die Kirchenpflege ein Sicherheitskonzept der Veranstalter. Es gilt dabei zu unterscheiden, ob die Räume an eine beständige Gruppe vermietet werden oder nicht.

Bei Vermietung an eine beständige Gruppe:
Der Veranstalter hat eine verantwortliche Person zu benennen, die für die Einhaltung der Vorschriften bezüglich Distanz und Hygienemassnahmen wie Händewaschen, Maskenpflicht und Verwendung der Desinfektionsmittel verantwortlich ist. Die Reinigung von Türfallen, Tischen, Stühlen und Toiletten verantwortet die Kirchgemeinde.
Bei Vermietung an eine nicht beständige Gruppe:
Für eine solche Veranstaltung gilt zwingend Zertifikatspflicht. Bei privaten Veranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen gilt ausserdem das Schutzkonzept der Einrichtung.

5. Besondere Weisungen für Gottesdienste bis 50 Personen (Teilnehmer und Mitwirkende):
für Gottesdienste ab 50 Personen gilt das «EKS Schutzkonzept für Gottesdienste mit Zertifikat»
(Vorgehen zur Überprüfung des Covid-19 Zertifikates: siehe Anhang I)
5.1 Für Gottesdienste gelten die Weisungen des Bundes und des Kantons (Punkt 1.1).
5.2 Die Empfehlungen der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz für den Gottesdienst werden beachtet (Punkt 1.5).
5.3 Während des Gottesdienstes gilt Maskenpflicht. Ausgenommen sind auftretende Personen (Liturginnen und Liturgen, Rednerinnen und Redner, Sängerinnen und Sänger sowie Musikerinnen und Musiker), sofern sie die Distanzregel (Punkt 1.2) einhalten können.
5.4 Es dürfen maximal 50 Personen, an Gottesdiensten teilnehmen, die Mitwirkenden sind mitzurechnen (ausgenommen davon sind Personen, die im Hintergrund wirken).
5.5 Die Sitzkapazität darf höchstens zu zwei Dritteln besetzt sein. Zwischen den Teilneh-menden muss im Rahmen des Möglichen der Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden. Davon ausgenommen sind Familien oder Personen, die im gleichen Haushalt leben.
5.6 Körperkontakt im Verlauf der Liturgie (Friedensgruss, Austeilen von Gesangbüchern, Zirkulation von Kollektenkörbchen, usw.) ist zu vermeiden.
5.7 Gemeindegesang mit Maske und Abstand ist erlaubt.
5.8 Darbietungen von Chören Sängerinnen und Sänger sind erlaubt. Eine wirksame Lüftung muss vorhanden sein. Es wird an dieser Stelle empfohlen, diese offenen Vorgaben zum Chorgesang vor Publikum nur sehr zurückhaltend anzuwenden. Stattdessen wird emp-fohlen, bei Chorauftritten eine vorsichtige Praxis anzuwenden und weitergehende Schutzmassnahmen umzusetzen (grosse Distanz zur Gemeinde u.a.m.)
5.9 Proben und Auftritte von Bands sind erlaubt.
5.10 Taufen sind möglich. Beim Taufakt gilt die Maskenpflicht auch für die Liturgin oder den Liturgen.
5.11 Die Feier des Abendmahls ist möglich, sofern Brot und Wein vor dem Gottesdienst mit Schutzmaske und Handschuhen vorbereitet werden, sofern der Wein in Wegwerf-Einzelbechern gereicht wird und sofern vor der Austeilung von Brot und Wein die Hände desinfiziert werden. Wer Brot und Wein austeilt, trägt eine Schutzmaske.
5.12 Gottesdienste in Institutionen (Alters- und Pflegeheime, Krankenhäuser, Gefängnisse, usw.) sind mit diesen abzusprechen und richten sich nach deren Schutzkonzept.
5.13 Im Übrigen sind die besonderen Weisungen für Veranstaltungen und Aktivitäten (Punkt 4) auch für Gottesdienste sinngemäss anzuwenden.

6. Besondere Weisungen für den Unterricht
6.1 Für die verbindlichen Teile des Pädagogischen Handelns gelten, auch wenn sie in Versammlungsräumen der Kirchgemeinde stattfinden, die Weisungen des Kantons (Punkt 1.1).
6.2 Für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse sowie für die Lehrpersonen gilt die Maskenpflicht.
6.3 Der Unterricht wird sitzend an Tischen erteilt. Auf Bewegung und Durchmischung von Schülerinnen und Schülern soll nach Möglichkeit verzichtet werden.
6.4 Das Singen im Unterricht ist erlaubt.
6.5 Ausflüge und Exkursionen sind möglich. Lager mit Übernachtung sind wieder erlaubt (werden aber nicht empfohlen). Das BAG empfiehlt dringend, alle Teilnehmenden im Vorfeld eines Lagers auf das Coronavirus zu testen.
6.6 Nicht verbindliche Teile des Pädagogischen Handelns sind Veranstaltungen oder Aktivitäten im Sinne von Punkt 4.

7. Verantwortliche Person
Verwaltungsleiter Heribert Meier ist für die Umsetzung des Schutzkonzeptes und den Kontakt mit den Behörden verantwortlich.

8. Besondere Weisungen für die Verwaltung
8.1 Für die Einführung einer generellen Zertifikatspflicht für kirchliche Angestellte fehlt in der Reformierten Kirche Aargau als öffentlich-rechtlich verfasster Institution eine Rechtsgrundlage.
8.2 Es wird keine Home-Office-Pflicht angeordnet.
8.3 Arbeitsplätze sind so einzuteilen, dass die Distanzregel (Punkt 1.2) und die Hygienemassnahmen eingehalten werden können. Der Arbeitgeber kann weitere Massnahmen treffen, namentlich die Möglichkeit von Homeoffice, die physische Trennung, getrennte Teams, regelmässiges Lüften oder das Tragen von Gesichtsmasken.
8.4 Die Sitzungsleitung ist verantwortlich dafür, dass der gewählte Sitzungsraum den Anforderungen genügt, um die Abstandsregeln einzuhalten. Sie zählt darauf, dass bei Sitzungen mit physischer Präsenz die Beteiligten die Verantwortung für die Einhaltung der Allgemeinen Weisungen (Punkt 1) und der Hygienemassnahmen (Punkt 2) selbst wahrnehmen. Maskenpflicht gilt in öffentlich zugänglichen Räumen (Treppenhaus, Flur, Toiletten) und an Sitzungen und Besprechungen, sowie beim Verlassen des Arbeitsplatzes.
8.5 Kirchenpflegesitzungen dürfen nur ohne Zertifikatspflicht, mit Maske und ohne Verpflegung, durchgeführt werden.
8.6 Kirchgemeindeversammlungen unterliegen keinen Beschränkungen der Personenzahl und dürfen nur ohne Zertifikatspflicht durchgeführt werden. Dabei gilt Maskenpflicht, Abstandsregeln, die Räumlichkeiten dürfen nur zu zwei Dritteln besetzt sein und die Kontaktdaten müssen erhoben werden.

9. Erhebung der Kontaktdaten und Information inkl. Überprüfung des Covid-19 Zertifikates
9.1 Die Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen informiert die anwesenden Personen (Gäste, Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Besucherinnen und Besucher) über die für die Einrichtung, den Betrieb oder die Veranstaltung geltenden Massnahmen, beispielsweise über eine allfällige Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske oder die Erhebung von Kontaktdaten sowie die Überprüfung des Covid-19 Zertifikates. Die Sicherstellung bei Gottesdiensten mit Zertifikaten erfolgt durch das Sigristenteam. In allen anderen Fällen obliegt die Verantwortung bei der dafür zuständigen Kontaktperson.
9.2 Die Kontaktdaten der anwesenden Personen müssen erhoben werden, wenn es während mehr als 15 Minuten zu einer Unterschreitung des erforderlichen Abstands ohne Schutzmassnahmen kommt.
9.3 Der Betreiber oder Organisator hat die anwesenden Personen über folgende Punkte zu informieren:
a. die voraussichtliche Unterschreitung des erforderlichen Abstands und das damit einhergehende erhöhte Infektionsrisiko;
b. die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme durch die zuständige kantonale Stelle und de-ren Kompetenz, eine Quarantäne anzuordnen, wenn es Kontakte mit an Covid-19 erkrankten Personen gab.
9.4 Kontaktdaten können insbesondere über Reservations- oder Mitgliedersysteme oder mittels Kontaktformular erhoben werden.
9.5 Es sind folgende Daten zu erheben:
a. Name, Vorname, Wohnort und Telefonnummer;
b. bei Betrieben, namentlich Restaurationsbetrieben und Kinos, und bei Veranstaltungen mit Sitzplätzen: die entsprechende Sitzplatz- oder Tischnummer.
9.6 Die Kirchgemeinde hat durch geeignete Vorkehren sicherzustellen, dass die Korrektheit der erhobenen Kontaktdaten gewährleistet ist.
9.7 Bei Familien oder anderen Gruppen mit untereinander bekannten Personen genügt die Erfassung der Kontaktdaten nur einer Person der betreffenden Familie oder Gruppe.
9.8 Die Kirchgemeinde muss die Vertraulichkeit der Kontaktdaten bei der Erhebung und die Datensicherheit, namentlich bei der Aufbewahrung der Daten, gewährleisten.

10. Änderungen dieses Schutzkonzepts
Die von der Kirchenpflege beauftragte verantwortliche Person ist befugt, das Schutzkonzept den nach Rücksprache mit dem Präsidium geänderten Weisungen und Empfehlungen anzupassen.

Widen, 17. September 2021/hm


REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
BREMGARTEN - MUTSCHELLEN


sign.Sylvia Stoller
Präsidentin a.i. der Kirchenpflege

sign. Heribert Meier
Verwaltungsleiter