Eglise française

Die «Eglise Française en Argovie» stellt im Auftrag der Landeskirche die Verkündigung
und Seelsorge in französischer Sprache sicher.
LOGO g<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-bremgarten-mutschellen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>19</div><div class='bid' style='display:none;'>3405</div><div class='usr' style='display:none;'>11</div>
Die EFA ist 1942 gegründet worden. Die Tradition, in französischer Sprache Gottesdienste abzuhalten, ist bis ins Jahr 1685 zurückzuverfolgen. Die EFA versteht sich als Ergänzung des bestehenden landeskirchlichen Angebots und nicht als Konkurrenz zu den traditionellen Kirchgemeinden im Kanton. Darum ist es ihr Bemühen, ihre Mitglieder, die auch der Landeskirche angehören, in dieser zu integrieren.

Durchschnittlich empfangen ca. 650 Familien (Anschriften) die Leistungen der EFA, insgesamt ca. 2'500 Personen, wobei die Fluktuation infolge der hohen Wirtschaftsabhängigkeit gross ist. Laut Volkszählung 2000 sind im Kanton Aargau 0.71 % aller Reformierten französischsprechend. Vor allem Familien und die ältere Generation schätzen die EFA und sind stark mit ihr verwurzelt.

Die vielen ehrenamtlichen Arbeitsleistungen zeugen vom klaren Willen, die EFA als Teil der Landeskirche auch in Zukunft zu erhalten.
Die EFA umfasst 5 „Kirchgemeinden“: Aarau, Baden, Lenzburg, Rheinfelden und Zofingen, wo ihr kostenloses Gastrecht zukommt. Sie funktioniert ähnlich wie eine Kirchgemeinde:
Sie halten total über 100 Gottesdienste im Jahr, machen Seelsorge, haben einen Besuchsdienst, organisieren Erwachsenenbildungs- und kulturelle Anlässe, bieten Konfirmandenunterricht und Sonntagsschule an und funktionieren mit einer eigenen Kirchenpflege. Der Religionsunterricht bedeutet der EFA sehr viel, weil die Kinder wenigstens dort die Möglichkeiten haben, in ihrer Muttersprache zu kommunizieren.

Die finanzielle Situation der EFA ist sehr instabil. Sie wird, nebst den eigenen Beiträgen ihrer Mitglieder, im Wesentlichen über Beiträge von Kirchgemeinden, sowie über einen Zentralkassenbeitrag von zurzeit Fr. 60'000.- finanziert. Diese Art der Finanzierung rechtfertigt sich dahingehend, als dass die Mitglieder der EFA ihre Kirchensteuern der Ortskirchgemeinde entrichten. In der Vergangenheit haben einige Kirchgemeinden die Beiträge an die EFA gekürzt, sodass in der heutigen Situation die Finanzierung mittelfristig nicht mehr sichergestellt erscheint.