Erfolgreicher Bergeinsatz in Guarda

P1060517<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-bremgarten-mutschellen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>105</div><div class='bid' style='display:none;'>490</div><div class='usr' style='display:none;'>20</div>
10 Senioren aus der ref. Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen mit der Sozialdiakonin Maria Trost haben in Guarda im Kräutergarten von Cornelia Knapp eine Woche gearbeitet "was das Zeug hält". Daneben wurden sie vom Küchenteam mit feinen Menüs verwöhnt. Da die REKA-Wohnungen im Zentrum von Guarda gelegen sind, konnte auch das Zmittag im Haus eingenommen werden.
Maria Trost-Hansemann,
Bergeinsatz in Guarda 1. – 8. September 2018

Eine bunte Schar fröhlicher Leute treffen sich spätestens in Zürich zur Fahrt nach Guarda im Unterengadin. Nur einmal umsteigen in Landquart und schon sind wir im wunderschönen Unterengadin. Schon im Zug werden wir mit feinen Powerriegel aus der Küche einer Teilnehmerin verwöhnt.
Nach dem Bezug unserer Zimmer begrüsst uns Cornelia Knapp von „Guarda Kräuter“ mit einem Apéro in der Schüür. Anschliessend gibt es eine Begehung ihres prächtigen Gartens. Sonntags wandern wir von Guarda nach Ardez – einige sogar über Sur En bis nach Giarsun, wo wir an einem Gottesdienst auf Rätoromanisch teilnehmen dürfen – eine wunderbare Begegnung mit Einheimischen und in einer uralten Kirche aus dem 12. Jahrhundert.
Am Montag heisst es: Ärmel nach hinten krempeln und los geht’s. Drei besonders starke Männer heben einen äussert schweren Stein, der als „Fiirabe-Bänkli“ gebraucht wird, in eine gerade Position. Anschliessend bessern sie den Zaun rund um den wunderbaren Garten so gut aus, dass der Dachs nicht wieder in dieses Revier eindringen kann. Auch erhöhen sie an einigen Stellen den Zaun bis auf drei Meter gegen einen weiteren, ungebetenen Eindringling: den Rothirsch!
Aber auch die anderen Seniorinnen und Senioren machen gute und wichtige Arbeiten: diverse Beete werden für die Neubepflanzung vorbereitet, Steine werden zusammen gelesen und auf dem Lesesteinhaufen – der ebenfalls gejätet wird – deponiert. Der Lesesteinhaufen dient nach dem Sonnenuntergang als Wärmespeicher. Weiter werden Zweige aus Weidenholz zur Markierung zurecht geschnitten und Kornblumen, Ringelblumen, Pfefferminze und Dill geerntet. Eine Farbenpracht und Geschmacksvielfalt ohne Gleichen. Und das inmitten einer wunderbaren, ruhigen und idyllischen Landschaft und erst noch in diesem Wundergarten.
Unser aller Respekt gilt Cornelia Knapp, welche uns mit Begeisterung und Hingabe allerlei erklärt und uns bestens anleitet.
In unserer Unterkunft werden wir täglich vom Küchenteam mit ausgezeichnetem Essen nach Strich und Faden verwöhnt! An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön unserem „Dreamteam“!!
Auch bei Regenwetter sind wir im Einsatz: am Küchentisch sortieren die Frauen Kräuter, derweil die Männer Holzrahmen herstellen und die Hausinstallation auf Vordermann bringen.
Es gäbe noch Vieles zu erwähnen: die spannende Dorfführung mit anschliessendem Apéro, die guten Gespräche bis spät in die Nacht, die Andachten am Morgen, die Abendmahlsfeiern in der Kirche in Sur En und Guarda, die Lieder…
Vor allem beim Essen und am Abend geniessen wir die tolle Stimmung in der Runde, welche uns allen viel Fröhlichkeit, Lachen und gute Gespräche nach getaner Arbeit schenkt. Nur zum Kartenspielen finden wir einfach keine Zeit.
Ein besonderer Dank gilt unserer „Präsidentin“ Maria Trost für die kompetente Leitung und auch Verantwortung für unseren Einsatz.
Max Geiger
2018-09-01 Bergeinsatz Guarda
10.09.2018
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Fotograf/-in
Maria Trost-Hansemann, Max Geiger