«Verfolgte Christen weltweit»

Verfolgte_Christen_weltweit (Foto: Verfolgte_Christen_Weltweit)
Wanderausstellung in der
Ref. Kirche Bremgarten-Mutschellen

24. Nov. bis 5. Dez. 2021
Vom 24. November bis zum 5. Dezember gastiert in der reformierten Kirche Widen die Wanderausstellung des Hilfswerks „Kirche in Not“ über verfolgte Christen.

Der Theologe Christoph Klein hat sie zusammengestellt und hält zur Eröffnung am 24.11. um 18.30 Uhr ein Referat.


Der 24.11. ist der Mittwoch der erstmals lancierten „Red Week“, in der in vielen Ländern, auch in der Schweiz, Kirchen, Kapellen und andere Gebäude rot angestrahlt werden, um an die zu erinnern, die wegen ihres Glaubens leiden müssen. Auch die reformierte Kirche in Widen schliesst sich der Aktion an, und nach dem Referat werden die Konfirmanden zudem ein Mahnfeuer vor der Kirche entzünden und dort kurz für die bedrängten Christen beten.

Christenverfolgung so stark wie noch nie
Etwa 10% der gut 2 Milliarden Christen weltweit werden wegen ihres Glaubens diskriminiert – etwa auf dem Arbeitsmarkt – oder verfolgt, sei dies im Namen des Islam, im Namen des Hinduismus, des Kommunismus oder des Buddhismus.

Wachsende religiöse Intoleranz in Asien
8 von 10 wegen ihres Glaubens Verfolgter sind Christen – andere werden also auch verfolgt. Dies wird schnell klar, wenn man auf Asien blickt, wo in einigen Ländern die Mehrheit die Minderheiten benachteiligt: In Pakistan haben Nicht-Muslime vor der Polizei und vor Gericht schlechtere Chancen, in Indien wenden sich Hindu-Nationalisten gegen Muslime und Christen, in Sri Lanka gibt es buddhistische Mönche, die gegen Andersgläubige hetzen.
Die Ausstellung will den Horizont weiten und durch die Wissensvermittlung einen Beitrag zu einem kritischen und konstruktiven Dialog mit anderen Religionen leisten.


Red_Week-24-11-2021 (Foto: Manuel Keller)