Schutzkonzept für die Kirchgemeinde

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Schutzkonzept während der ausserordentlichen oder besonderen Lage infolge der Corona-Pandemie
Dieses Schutzkonzept wurde von der Kirchenpflege am 17. Juni 2020 beschlossen.
- Es basiert auf den Weisungen des Bundes, des Kantons und der Landeskirche
- Es wird allen angestellten, freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden zur Kenntnis gebracht
- Es wird in den Versammlungsräumen ausgehängt
- Es wird periodisch überprüft und den neuesten Weisungen angepasst
- Es gilt solange die ausserordentliche oder die besondere Lage infolge der Corona-Pandemie anhält

1. Allgemeine Weisungen
1.1. Die übergeordneten Weisungen von Bund, Kanton und Landeskirche werden beachtet. Sie sind auf dem WikiRef abrufbar: » https://www.ref-ag.ch/wikiref/coronavirus-schutzkonzept.html
1.2. Besonders gefährdete Personen werden geschützt. Personen über 65 Jahren und Personen mit schweren chronischen Erkrankungen bleiben grundsätzlich zu Hause. Übernehmen Personen über 65 Jahren einzelne Dienste, so gilt die Distanzregel (Punkt 1.3) ohne Ausnahme.
1.3. Bei Versammlungen werden Distanzen von zwei Metern zwischen den Teilnehmenden eingehalten. In geschlossenen Räumen stehen pro teilnehmende Person vier Quadratmeter Fläche zur Verfügung.
1.4. Personen, die mit COVID-19 infiziert sind oder Krankheitssymptome wie Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen oder Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns zeigen, sowie Personen, die mit so Erkrankten in Kontakt waren, bleiben zu Hause und folgen den Anweisungen der Ärztin oder des Arztes.
1.5. Die von der Landeskirche herausgegebenen Merkblätter zu den einzelnen kirchlichen Handlungsfeldern (Einzel- und Kleingruppengespräche, Gottesdienste, Veranstaltungen und weitere) sowie die innerbetrieblichen Massnahmenpläne der Kirchgemeinde werden beachtet. Sie sind auf dem WikiRef abrufbar: » https://www.ref-ag.ch/wikiref/coronavirus-schutzkonzept.html
1.6. Die Schutzkonzepte der einzelnen internen Veranstaltungen werden beachtet.

2. Hygienemassnahmen

2.1. Die Eingänge zu den Versammlungsräumen werden mit Händehygienestationen ausgestattet.
2.2. Die Mitarbeitenden werden aufgefordert, sich regelmässig die Hände zu waschen.
Die an Versammlungen Teilnehmenden werden aufgefordert, sich vor und nach der Versammlung die Hände zu desinfizieren.
2.3. Versammlungsräume werden sauber gehalten und regelmässig gelüftet. Oberflächen
und Gegenstände, die mit den Händen berührt werden, werden nach Gebrauch desinfiziert. In Widen und in Bremgarten wird je ein Raum, bzw. dessen Besprechungstisch, mit einer Plexiglas-Trennwand ausgestattet.
2.4. Es steht eine genügende Anzahl Schutzmasken bereit.

3. Besondere Weisungen für Einzel- und Kleingruppengespräche
Diese besonderen Weisungen gelten für Einzel- und Kleingruppengespräche in den Handlungsfeldern Seelsorge und Diakonie. Ausgenommen sind Sitzungen, deren Weisungen unter Punkt 7 festgehalten sind.
3.1. Die das Gespräch führende Person trägt die Verantwortung für die Einhaltung der
Allgemeinen Weisungen (Punkt 1) und der Hygienemassnahmen (Punkt 2).
3.2. Die Gespräche finden nach Möglichkeit mit digitalen Kommunikationsmitteln statt.
3.3. Kann bei Gesprächen mit physischer Präsenz der Teilnehmenden die Distanz (Punkt
1.3) nicht eingehalten werden, sind Schutzmasken zu tragen.
3.4. Die Gespräche finden grundsätzlich in einem Versammlungsraum der Kirchgemeinde
statt. Ist dies nicht möglich, so gilt dennoch Punkt 3.1.
3.5. Die das Gespräch führende Person wechselt die Kleidung regelmässig.

4. Besondere Weisungen für Veranstaltungen
Diese besonderen Weisungen gelten für Veranstaltungen in den Handlungsfeldern Diakonie
und Pädagogisches Handeln. Ausgenommen sind die verbindlichen Teile des Pädagogischen
Handelns, deren Weisungen unter Punkt 6 festgehalten sind.
4.1. Für jede Veranstaltung wird eine Person bezeichnet, die für die Einhaltung der Regeln verantwortlich ist und diese auch durchsetzt (Organisator).
4.2 Die Höchstzahl der Veranstaltungsteilnehmenden richtet sich nach den Vorgaben
des Bundes.
4.3. Die maximale Anzahl von Veranstaltungsteilnehmenden wird bei jedem Versammlungsraum ausgewiesen. Sie beträgt Anzahl Quadratmeter geteilt durch vier. Für Veranstaltungen, an denen sich Personen durch den Raum bewegen, ist von einem Richtmass von 10m2 pro Person auszugehen.
4.4. Die Distanz von zwei Metern zwischen den Teilnehmenden wird durch die Einrichtung einer entsprechenden Sitzordnung oder durch Markierungen am Boden sichergestellt. Sie gilt auch vor und nach Veranstaltungen im näheren Umkreis des Veranstalungsraums.
4.5. Kann die Distanz von zwei Metern zwischen den Teilnehmenden nicht eingehalten
werden, sind Schutzmasken zu tragen.
4.6. Die Distanzregel (Punkt 1.3) gilt nicht für Personen, die im gleichen Haushalt leben,
und nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
4.7. Die Teilnahme von besonders gefährdeten Personen obliegt deren Verantwortung.
4.8. Werden Speisen und Getränke abgegeben, sind sie mit Schutzmasken und Handschuhen zuzubereiten. Allenfalls sind weitere geeignete Schutzmassnahmen zu ergreifen, um die Virenübertragung durch Tröpfcheninfektion zu vermeiden.
4.9. Chor- und Bandproben werden vorläufig bis zum Ende der Sommerferien nicht durchgeführt.
4.10. Bei Fremdvermietungen verlangt die Kirchenpflege ein Sicherheitskonzept des Veranstalters. Dieser ist für die Einhaltung der Vorschriften bezüglich Distanz und Hygienemassnahmen wie Händewaschen und Verwendung der Desinfektionsmittel verantwortlich. Die Reinigung von Türklinken, Tischen, Stühlen und Toiletten verantwortet die Kirchgemeinde.

5. Besondere Weisungen für Gottesdienste
5.1. Für Gottesdienste gelten die Weisungen des Bundes und des Kantons (Punkt 1.1).
5.2. Die Empfehlungen der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz für den Gottesdienst werden beachtet (Punkt 1.5).
5.3. Die Kirchenpflege kann namentlich bei Trauungen, Abdankungen, Konfirmationen und weiteren Festgottesdiensten Ausnahmen bei den Distanzregeln (Punkt 1.3) beschliessen. Tut sie das, so prüft sie, ob weitere Schutzmassnahmen, wie das Tragen von Schutzmasken oder das Anbringen von Trennwänden, möglich sind. Sind weitere Schutzmassnahmen nicht möglich, so sind die Kontaktdaten der Teilnehmenden am Eingang zu erfassen und während 14 Tagen aufzubewahren. Der Information der Teilnehmenden wird beim Gestatten von Ausnahmen besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
5.4. Körperkontakt im Verlauf der Liturgie (Friedensgruss, Austeilen von Gesangbüchern, Zirkulation von Kollektenkörbchen, usw.) ist zu vermeiden.
5.5. Gemeindegesang ist möglich, wenn die vorgesehenen Abstandsregeln eingehalten werden können und eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist. Auf den Auftritt von Chören ist bis zum Ende der Sommerferien zu verzichten.
5.6. Taufen sind möglich. Von den Anwesenden welche die Distanzregeln (Punkt 1.3) nicht einhalten können, müssen die Kontaktdaten erfasst und während 14 Tagen aufbewahrt werden.
5.7. Die Feier des Abendmahls ist möglich, sofern Brot und Wein vor dem Gottesdienst mit Schutzmaske und Handschuhen vorbereitet, der Wein in Wegwerf-Einzelbechern gereicht wird und vor der Austeilung von Brot und Wein die Hände desinfiziert werden. Wer Brot und Wein austeilt, spricht nicht oder trägt eine Schutzmaske.
5.8. Gottesdienste in Institutionen (Alters- und Pflegeheime, Krankenhäuser, Gefängnisse, usw.) sind mit diesen abzusprechen und richten sich nach deren Schutzkonzept.
5.9. Im Übrigen sind die besonderen Weisungen für Veranstaltungen (Punkt 4) auch für Gottesdienste sinngemäss anzuwenden.

6. Besondere Weisungen für den Unterricht
6.1. Für die verbindlichen Teile des Pädagogischen Handelns gelten, auch wenn sie in Versammlungsräumen der Kirchgemeinde stattfinden, die Weisungen des Kantons (Punkt 1.1).
6.2. Nicht verbindliche Teile des Pädagogischen Handelns sind Veranstaltungen im Sinne von Punkt 4.

7. Besondere Weisungen für die Verwaltung
7.1. Wenn möglich, wird im Homeoffice gearbeitet.
7.2. Ist Homeoffice nicht möglich, oder unverhältnismässig aufwändig, so sind die Arbeitsplätze so einzuteilen, dass die Distanzregel (Punkt 1.3) eingehalten werden kann.
7.3. Sitzungen finden nach Möglichkeit mit digitalen Kommunikationsmitteln statt.
7.4. Die Sitzungsleitung ist verantwortlich dafür, dass der gewählte Raum den Anforderungen genügt, um die Abstandsregeln einzuhalten. Sie zählt darauf, dass bei Sitzungen mit physischer Präsenz die Beteiligten die Verantwortung für die Einhaltung der Allgemeinen Weisungen (Punkt 1) und der Hygienemassnahmen (Punkt 2) selbst wahrnehmen.
7.5. Kirchgemeindeversammlungen sind Veranstaltungen im Sinne von Punkt 4.

Widen, 17. Juni 2020
REFORMIERTE KIRCHE BREMGARTEN - MUTSCHELLEN
Präsident: Roland Schellenberg
Leiter Verwaltung: Hanspeter Fischer